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Donnerstag, 23. Februar 2017

Antisemitismus und Israel-Hass steht dir nicht!

Gestern las ich einen interessanten und zugleich erschreckenden Blogeintrag der Seite Hagalil, in dem das Thema "moderner Antisemitismus" behandelt wird.

Ich denke, alle Christen kennen das Gebot der Nächstenliebe (ganz zu Schweigen von dem Gebot der Feindesliebe!). Das Gebot findet sich im Neues Testament und auch im Alten Testament (3. Mose / Galater / Matthäus/ Markus / Lukas), das wir mit den Juden gemeinsam haben.

Auch der normale "Menschenverstand" sollte einem doch verbieten, bestimmte Bevölkerungsgruppen einfach über einen Kamm zu scheren. Ich behaupte ja auch nicht "Alle Frauen haben lange Haare" oder "Alle Männer essen täglich Fleisch"?!

Mir ist es deshalb unbegreiflich, wie - zum Teil sogar sehr gebildete - Leute die Dämonisierung von Juden oder dem Staat Israel dulden oder sich sogar daran beteiligen können!

Versteht mich nicht falsch: Fundierte und konstruktive Kritikfähigkeit an Religionen oder an Politik finde ich voll okay. Nobody is perfect. Und jeder soll die Möglichkeit haben, an sich zu arbeiten. Aber Vorurteile, Dämonisierung, etc? - Dafür ist das Leben doch viel zu schade!


Mittwoch, 22. Februar 2017

Glückskleinigkeiten

Auch wenn ich heute nicht die Welt verändert hab, so konnte ich vielleicht im Kleinen einen Beitrag dazu leisten, die Menschen ein wenig glücklicher zu machen und ihnen ein wenig von Gottes Liebe weiter zu schenken.

Meine heutigen Glücks-Kleinigkeiten:
- Ich nahm mir Zeit für die Sorgen eines Freundes und schenkte ihm ein offenes Ohr
- Ich setzte mich dafür ein, dass eine Schülerin einen Praktikumsplatz findet
- Ich nahm Kollegen Arbeit ab
- Ich betete für die Anliegen von Fremden

Sonntag, 19. Februar 2017

Feindesliebe - ziemlich schwierig, aber möglich!

Den heutigen Sonntag begann ich mit einem Gottesdienstbesuch. In der Lesung und Predigt sprach der Pfarrer heute von der Feindesliebe. Seine Freunde zu lieben ist ja auch (meistens) einfach. Seine Feinde zu lieben hingegen kostet ganz schön Überwindung. Doch haben wir in Jesus und in vielen Heiligen Vorbilder, an denen wir uns orientieren können. Es ist also möglich!



Freitag, 17. Februar 2017

Mit Gott durch den Tag

Heute begann ich den Tag mit einem Bibelvers von Bibletunes. In wenigen Minuten bekommt man einen kleinen Bibelabschnitt vorgelesen und einen kurzen Denkanstoß dazu. Das tat wirklich gut und steigerte meine Laune ungemein!

Ich muss gestehen, dass ich heute Morgen ziemlich Bammel vor dem heutigen Tag hatte. Doch Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Deshalb beschloss ich meine Sorgen Gott anzuvertrauen und auf seine Hilfe zu vertrauen.

Und auch wenn mein heutiger Tag vielleicht nicht MEGA super toll war, so wurde er doch wesentlich besser als zuerst befürchtet.

Dienstag, 14. Februar 2017

Vater unser

Beim Backen wird mir jedes Mal deutlich, wie wertvoll unser Essen ist und dass wir genügend Nahrung haben und nicht hungern brauchen. Dafür bin ich dankbar. Und ich musste an das "Gebet des Herrn" denken, das uns mit allen Christen auf der Welt verbindet:


 Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.



Montag, 13. Februar 2017

Im Anfang war das Wort

Im Johannesevangelium heißt es gleich zu Beginn:
" Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen."

Diesen Anfang fand ich bisher zwar immer sehr poetisch und literarisch wertvoll, konnte mir darunter aber irgendwie nie so richtig was vorstellen.

Das änderte sich heute schlagartig, als mir - wenn auch in einem komplett anderen Kontext - heute die Frage gestellt wurde: Was war zuerst da? Die Socke oder deine Idee eine Socke zu stricken?

So deutlich habe ich noch nie gesprürt, dass Gedanken unsere Welt und all das Sehbare prägen. Meine Idee hat etwas produziert, das schlussendlich nicht nur geistig sondern auch begreifbar und real war. Doch im Anfang war das Wort... oder die Idee...

Wie viel Macht haben also unsere Gedanken!?

Ich glaube, ich muss schleunigst genauer auf meine Gedanken, die ich so den lieben langen Tag habe, achten. Und plötzlich scheine ich auch das Johannesevangelium ein klein wenig besser zu verstehen.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Gottes Natur schützen!

In seiner Enzyklika "Laudato si" handelt Papst Franziskus die Themen Schönheit der Natur und Umweltschutz wissenschaftlich und theologisch betrachtet ab.

Seit einiger Zeit brachte mich diese Enzyklika dazu, noch bewusster auf den Schutz der Umwelt zu achten.
Das zeigt sich z.B. darin, dass ich genauer nachdenke, bevor ich ein Licht einschalte. Benötige ich das Licht wirklich? Oder spare ich doch lieber Strom, weil ich schon genügend andere Lichtquellen habe? Auch überlege ich genauer, ob ich Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen kann.
Seit dieser Woche kommt nun ein neuer Vorsatz dazu: Papier sparen. Es klingt kinderleicht, doch ich stelle mit Entsetzen fest, wie groß meine Gewohnheit ist, Papier zu verwenden: Küchenpapier statt Wischtuch, ein Notizblatt statt Handynotiz,... die Einsparung wäre gar nicht so schwer, wenn sich nicht immer wieder die Routine dazwischen einschleichen würde...

Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?