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Montag, 29. August 2016

Der Wind wird rauer...

Verschiedenen Medienberichten zufolge hat ein  unbekannter Täter in den Bergen bei Lenggries im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen drei Gipfelkreuze umgelegt.
Der Vizechef der Bad Tölzer Polizei resümiert laut SZ: "Der Mann muss was gegen christliche Symbole haben. Deshalb haut er die Gipfelkreuze um."

Vielleicht ist das nur mein Eindruck, aber ich habe auch allgemein das Gefühl, dass es für Christen gerade - unabhängig von Kirchenplünderungen - etwas stürmischer zu werden scheint. Der Wind wird rauer.

Schön finde ich jedoch, dass der Vize-Polizeichef die Sache auch klar benennt und nicht, wie so oft, bagatellisiert.

Sonntag, 28. August 2016

Stimmungs-Achterbahn

Liebe Blogbesucher, ein Wochenende voller Termine, Tatendrang und turbulenter Stimmungs-Achterbahn geht für mich zu Ende.

Dieses Wochenende habe ich viele Leute besucht und Besuch bekommen - und das obwohl ich eigentlich eher der Eigenbrötler bin.   Ich backte Geburtstagskuchen, tröstete Trauernde, ließ mir von Tagesausflügen vorschwärmen, mistete meinen Schrank aus, besuchte eine Beerdigung, las in der Bibel, ging mit Freunden essen und mit meinem Mann schwimmen, …

Heute Abend falle ich müde ins Bett. Müde, aber glücklich. :-)
Und ich bin gespannt auf die neue Woche und auf die neuen Möglichkeiten, im Glauben zu wachsen und anderen ihr Leben zu versüßen.

Samstag, 27. August 2016

Einer trage des anderen Last

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
(Galater 6,2)


Die Sonne scheint, ich habe frei und im Moment hält meine Motivation noch an. Das muss und will ich gleich nutzen und den heutigen Tag ganz im Zeichen des oben genannten Bibelvspruchs leben.

Auf meinem Programm steht für heute:
- Geburtstagskuchen backen und verschenken
- Trauernden Kraft und Trost schenken
- Gottesdienst besuchen

Mal schauen, was sich sonst noch so für Chancen ergeben.

Schönen Samstag euch allen!

Donnerstag, 25. August 2016

Feldeinsatz beendet, aber noch nicht für alle

"Es lebt ja niemand von uns für sich selbst,
und niemand stirbt für sich selbst.
Wenn wir leben, leben wir für den Herrn,
und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn.
Wir mögen also leben oder sterben,
wir gehören dem Herrn."
(Römer 14, 7f)


Heute habe ich von Menschen erfahren, die sehr unerwartet zu unserem HERRN heim gekehrt sind.
Einer war der Vater einer Freundin, den ich zwar nur flüchtig kannte, dessen plötzlicher Heimgang mich trotzdem erschütterte.
Die andere Person war wohl ein noch ungeborenes Baby. Ich habe auf der Straße nur eine junge Frau komplett aufgelöst in den Armen ihrer Freundin weinen sehen und sie sagen hören: Und der Arzt sagte noch, dass mein Bauch ungewöhnlich klein wäre.
Auch wenn ich - aus menschlicher Sicht - um den Verlust für die Angehörigen trauer, so weiß ich doch, dass der HERR bestimmt gute Seelen vom anstrengenden "Feldeinsatz" zurück berufen hat und nun Verstärkung "der Guten" dort oben im Himmel hat.


Ich bete heute Abend:
Lieber Gott, bitte nimm sie auf in dein Reich, dass sie bei dir in Frieden und Liebe leben dürfen. Bitte nimm dich auch ihrer Angehörigen an und halte sie fest in deiner kraftvollen, behütenden Hand.
Danke, dass du ein Gott der Lebenden bist und dass du den Tod überwunden hast. So vertraue ich darauf, dass du auch mich auf meinem irdischen Weg begleitest und aus mir ein Werkzeug deines Friedens machst, damit ich anderen deine Liebe weitergeben kann und würdig werde für dein Reich. Bitte hilf mir dabei. Amen.

Mittwoch, 24. August 2016

Warum reißt Gott das Böse nicht aus?

Wenn man Nachrichten im Radio hört oder die Zeitung liest, so kommt in mir manches Mal die Frage auf, weshalb Gott böse Menschen nicht einfach von der Erde verbannt, damit die Seinen in Ruhe leben können - ohne Verbrechen, Drangsal, Bedrohung usw.

Ja, ich weiß: Gott ist gut und weiß schon was er tut. Und ich weiß auch (oder sollte doch wissen), dass er mich und meine Gedanken kennt. Trotzdem war ich überrascht, dass ich mit meiner "zufällig"(?!) aufgeschlagenen Bibelstelle heute genau beim Matthäusevangelium im Kapitel 13 landete. Dort heißt es nämlich:


Vom Unkraut unter dem Weizen

Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte: Willst du das wir hingehen und es ausjäten? Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.

Dienstag, 23. August 2016

Kleinigkeiten summieren sich auch, oder?

Heute schreibe ich aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nur einen kurzen Tagesrückblick. Mein Motto heute: Kleinvieh macht auch Mist... also nur ein paar kleine gute Taten heute, aber ich bleibe dran ;-)

- Einkäufe für meine Nachbarin erledigt
- Kollegin unterstützt, damit sie früher in den Feierabend kommt


Gute Nacht! Schlaft gut!

Sonntag, 21. August 2016

Aus meinem Alltag…

Nein, ich bin nicht perfekt, ganz und gar nicht. Auch mein Wochenende verlief nicht nur vorbildlich. Trotzdem gehe ich heute Abend zufrieden schlafen.

Wer mich kennt, der weiß, ich bin eine kleine Chaotin mit perfektionistischen Zügen ;-)

Voller Panik wirbelte ich dieses Wochenende in meiner Küche herum und hatte Angst, unseren bunt gemischten Gästen nicht rechtzeitig, nicht ausreichend, nicht wohlschmeckend genug Essen servieren zu können. Resümierend weiß ich wohl, dass ich die Erwartung meiner Gäste auch stressfreier erfüllt hätte. Es war vielmehr mein eigenes Anspruchsdenken, das mir so zugesetzt hatte.

Auch habe ich nicht alles erledigen können, was ich mir vorgenommen hatte. Doch das Fazit ist vielleicht nicht überragend, aber dennoch gut.

Meine Gäste (und auch mein Mann und ich) hatten einen tollen Tag, mit unterhaltsamen und überraschenden Gesprächsthemen, mit gemeinsamem Lachen und mit tröstenden Worten. Und obwohl ich zeitweise besorgt über die tieftraurigen Themen war, stellte es sich heraus, dass es Menschen auch helfen kann zu sehen, dass andere schon ähnliche Herausforderungen erlebt haben.

Jetzt bleibt mir nur noch eins zu sagen:
Danke, mein Gott, dass du mich so wunderbar durch diesen Tag getragen hast!