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Samstag, 25. März 2017

Stecker raus - mach mal ganz aus!

Diesen Samstagabend bleibt der Kölner Dom für eine Stunde dunkel - genauso wie tausende andere Sehenswürdigkeiten weltweit. Zum elften Mal ruft der WWF zu dieser "Earth Hour" auf, als Zeichen für den Klimaschutz.

Auch ich versuche jetzt schon seit einiger Zeit bewusster mit Wasser, Strom, Papier, Lebensmitteln, etc. umzugehen.

Das ist eigentlich gar nicht so schwer - wenn der innere Schweinehund und die unliebsamen Gewohnheiten nicht so stark wären ;-)

Heute also versuche ich bewusst Strom zu sparen: Stecker ziehen - kein Standby-Modus; Licht aus solange es hell ist; Radio aus, wenn der Staubsauger sowieso so laut ist dass ich nichts höre; und so weiter …


PS: Nicht vergessen, dieses Wochenende wird die Uhr umgestellt! Eine Stunde nach vorn!


Freitag, 24. März 2017

Müde - aber glücklich

Heute falle ich todmüde, aber sehr glücklich, ins Bett. Hinter mir liegt ein ereignisreicher, aber erfolgreicher Tag. Also zumindest erfolgreich in meinem Sinne.

Nein, ich bekam keine Beförderung, keine Auszeichnung und habe keinen Jackpot geknackt. Aber ich habe Zeit mit und für meinen Gott gehabt und für andere.

Ich begann den Tag frühmorgens mit der Feier der Laudes, also dem Morgenlob der Kirche, kochte für meine Schwiegereltern und für eine befreundete Familie Mittagessen und lieferte dieses aus. Ich kochte für meinen Mann, las in der Bibel, spielte mit den Nachbarskindern und schenkte ihnen Aufmerksamkeit und entlastete ihre Eltern. (Die Kinder haben so irre viel Energie. Sie sind nicht müde zu kriegen - ich bin's dafür umso mehr).
Ich schickte gute-Laune-sms an Freunde und überraschte eine Bekannte mit einem Krankenbesuch und frischem Obst.

Und jetzt falle ich ehrlich gesagt erschöpft und müde, aber auch glücklich, ins Bett. Heute hatte ich mehrfach das Gefühl, Gottes Liebe weiter zu schenken. Ich glaube, das Aufstehen heute Morgen hat sich gelohnt.

Donnerstag, 23. März 2017

Wer suchet, der findet.

Schon seit ein paar Tagen schwirrt mir die ganze Zeit ein Bibelvers aus dem Buch Jeremia durch den Kopf:

"Ihr werdet mich suchen und werdet mich finden. Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen. Das sage ich, der Herr. Ich werde alles wieder zum Guten wenden und euch sammeln aus allen Völkern und Ländern, wohin ich euch versprengt habe; ich bringe euch an den Ort zurück, von dem ich euch weggeführt habe. Das sage ich, der Herr."

Momentan versuche ich also ernsthaft Gott zu suchen. Noch mehr als sonst schon.

Nur: Wie sucht man Gott denn?

Ich glaube, hier gibt es mehrere Wege. Nicht nur einen. Ein paar probiere ich gerade. Ich lass mich aber auch gerne von Euren Ideen inspirieren.

Meine Versuche bisher:


  • Lesen der Bibel
  • Gebet (allein / in Gemeinschaft / still, gesprochen, gesungen, …)
  • In der Begegnung mit anderen Menschen, denn Gott hat uns als sein Abbild geschaffen, also steckt auch in uns allen ein Fünkchen von ihm (Genesis 1,27)
  • Selbstreflektion und Versuch der gelebten Nächstenliebe
  • Austausch mit anderen Christen
  • Lesen des Katechismus der Katholischen Kirche
  • Lesen und Hören von christlichen Blogs, Podcasts, Predigten und Nachrichten
Für weitere Ideen, Tipps oder Eure Erfahrungen bin ich offen! :-)



Mittwoch, 22. März 2017

Enzyklika... Lesestoff gefunden :-)

Wie ich bereits erzählt habe, las ich vor einiger Zeit die Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus (im Buchhandel oder online auf der Homepage vom Vatikan erhältlich). Diese beinhaltet objektive, wissenschaftliche und theologische Betrachtungen von Umwelt, Umweltschutz und Natur. Diese praktische, also aus der Praxis geschriebene, Enzyklika hat mich sehr nachdenklich gemacht und seither versuche ich mein alltägliches Handeln daran auszurichten und zu bessern - Schritt für Schritt.

Vor 80 Jahren erschien eine weitere Enzyklika. Diese hat die Besonderheit, dass sie sogar auf deutsch verfasst wurde. Die Enzyklika " Mit brennender Sorge" wurde von Papst Pius XI. verfasst und verurteilt die Ideologie des Nationalsozialismus deutlich. Über diese Enzyklika und die Bedeutung für heute kann man auf domradio.de ein sehr interessantes Interview mit dem Kirchenhistoriker und Generalvikar des Bistums Münster Dr. Norbert Köster lesen. Ich glaube, ich kann für mich sagen: Meine nächste Lektüre habe ich gefunden :-)



Was ist eine Enzyklika?

Eine Enzyklika ist ein päpstliches Lehrschreiben. Es ist an die katholische Weltkirche, gelegentlich zudem an "alle Menschen guten Willens", also auch an Nichtkatholiken, gerichtet.

Dienstag, 21. März 2017

Schon mal im KKK gelesen?

"Jeder ist vor Gott für sein Leben verantwortlich. Gott hat es ihm geschenkt. Gott ist und bleibt der höchste Herr des Lebens. Wir sind verpflichtet, es dankbar anzunehmen und es zu seiner Ehre und zum Heil unserer Seele zu bewahren. Wir sind nur Verwalter, nicht Eigentümer des Lebens, das Gott uns anvertraut hat. Wir dürfen darüber nicht verfügen."

(KKK 2280)


So "eingestaubt" oder "staubtrocken" wie manche meinen, ist der Katechismus der Katholischen Kirche gar nicht. Er liest sich vielleicht nicht so flüssig wie ein Roman, aber für mich ist er eher wie ein Nachschlagewerk wo ich bei Bedarf ganz praktische Anregungen finde. Rein schauen lohnt sich... Neugierig?

Montag, 20. März 2017

Pfui! Schämt euch!

Das ist nicht mein Deutschland! Pfui! Schämt euch!

Mit Entsetzen hörte ich heute Vormittag ein Interview auf Radio Horeb, bei dem über ein brandaktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes zum Thema Suizidbeihilfe und Beschaffung tödlicher Medikamente berichtet wurde. Bisher hatte die deutsche Justiz gewerbliche Suizidbeihilfe nicht geduldet, dieses Urteil jetzt sieht jedoch ganz anders aus und weicht die Grenzen plötzlich auf!

Soll der Mensch echt Gott spielen und über lebenswertes oder "nicht lebenswertes" Leben entscheiden!?

Das hat in der Vergangenheit in Deutschland schon mal eine Gruppierung gemacht und auch diese hatten sich die Schwächsten der Gesellschaft als Zielgruppe ausgesucht!

Ich möchte kein Deutschland, das die Würde des Menschen nur Leistungsträgern, Jungen oder sonst wie definierten einzelnen Gruppierungen zu- und allen anderen aberkennt!

Jedes Leben ist vor Gott unendlich wertvoll!

Ich möchte ein Deutschland, in dem Leben in seiner Vielfalt entstehen und aufblühen darf und in dem man Schwachen (Sozialstaat?) hilft und sie nicht ausradiert!

An alle Beteiligten, die dieses Urteil fabriziert haben: Schämt euch! Pfui

Freitag, 17. März 2017

So schön!

Juhu! Heute schien die Sonne so wunderschön und da ich ausnahmsweise tatsächlich pünktlich Feierabend machen konnte, genoss ich das großartige Wetter bei einem Spaziergang.

Da fiel mir bewusst auf, wie SCHÖN Gottes Welt ist. Wie selten kommt man doch im Alltagsstress die Schönheit der Natur bewundern und Gott gebührend loben!?

Sooo schön:
- Vogelgezwitscher
- Blütentriebe
- Kinderlachen
- ...